Teil 2: Pragmatische Spiritualität 3×7 Impulse

Idealerweise sollten Sie den ersten Teil dieses dreiteiligen Beitrags gelesen haben, bevor Sie weiterlesen. Hier geht es zum 1. Teil der Serie: »Pragmatische Spiritualität 3×7 Impulse für Ihren Alltag«.

Dann verstehen Sie, warum emotionale Stabilität, geistiges Wachstum und spirituelle Reife heute so wichtig sind. Zudem wissen Sie dann, von wem die 21 Impulse ursprünglich stammen und warum ich sie hier in diesen drei Kategorien wiedergebe:

1. SELBSTSTÄRKUNG
2. SELBSTAUSDRUCK
3. WANDEL BEWIRKEN

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Zum Jahresende finden Sie sicher mehr Zeit und Muße zum Lesen der Impulse. Darüber hinaus erhalten Sie immer wieder wertvolle Informationen, solange Sie wollen. Es lohnt sich also doppelt!

Erinnerung an den ersten Artikel: Pragmatischer Spiritualität
1. SELBSTSTÄRKUNG

Bei den vorherigen Impulsen haben wir uns auf Ihre Selbststärkung konzentriert – und alles andere beiseitegelassen.
Sicher kennen Sie das: Erst wenn Sie sich stark und selbstbewusst fühlen, haben Sie den Mut Ihre Bedürfnisse zu formulieren, Grenzen zu setzen und Gewohnheiten zu ändern. Erst wenn Sie innerlich zentriert sind, können Sie sich klar, konstruktiv und kraftvoll äußern.
Und genau darum geht es diesmal: um Ihren Selbstausdruck und wie Sie heilsamen Einfluss auf Beziehungen und Beziehungserfahrungen nehmen können. Wie immer wünsche ich Ihnen viel Freude beim Lesen!

2. SELBSTAUSDRUCK
2.1. Sich selbst Ausdruck verleihen: Stopp!

Lernen Sie, Schmerz nicht mehr zu unterdrücken. Erlauben Sie sich, zu Ihrem Schmerz zu stehen. Wenn etwas wehtut, sagen Sie »Stopp!« Dann brauchen Sie nichts mehr auszuhalten, was nicht ausgehalten werden muss. Das macht Sie frei.

Sie werden nichts mehr verdrängen, was sich unangenehm anfühlt. Stattdessen werden sie fürsorglicher im Umgang mit Ihren eigenen Befindlichkeiten. Das macht Sie frei.

Sie leben als Mensch, um Mitgefühl zu haben – mit sich selbst und anderen. Sie sind hier, um authentisch zu sein. »Stell dich nicht so an!« Dieser Satz sollte Ihren Selbstausdruck nicht länger unterdrücken.

Wir sind hier, auf dieser Erde, um authentisch zu sein. Das können wir nur, wenn wir Mitgefühl mit uns haben. Hören Sie auf, Energien in sich zu blockieren. Sagen Sie »aua«, wenn etwas weh tut. Sagen Sie »Nein«, wenn Ihnen jemand wehtut. Bringen Sie Ihre Energie zum Ausdruck. Erlauben Sie sich diese Erleichterung.

2.2. Meinung sagen

Warum sollten Sie nicht die Dinge verheimlichen, die Ihnen wichtig sind? Warum ist das, was Sie sagen, so wichtig? Weil Worte Welten kreieren!

Spüren Sie mal in sich: Haben Sie eine Vorstellung davon, wie es wäre, wenn das Leben ideal laufen würde? Haben Sie eine Vision, wie es wäre, wenn alles gut wäre? Die meisten finden dazu Ideale im Inneren. Sie auch?

Aus meiner langjährigen Erfahrung mit Menschen weiß ich: So unterschiedlich die Menschen sind, so ähnlich sind sich diese Bilder. Visionen und Wünsche existieren also nicht, um übergangen und ignoriert zu werden. Sie existieren, weil sich die Evolution dadurch ausdrücken will.

Und wir alle haben die Macht, diese neue Vision zu verwirklichen. In der Regel ist es die Vision einer Welt, in der Frieden, Freude und Fülle für alle möglich sind.

Dafür müssen wir nicht versuchen die großen Probleme zu lösen. Wichtiger ist es, im Kleinen Position zu beziehen. Unsere Macht ist enorm, wenn wir sind, wer wir sind, dort wo wir sind.

Sie müssen also nicht immer etwas Konstruiertes vorbringen. Kraftvoll ist oft schon, zu sein, wer Sie sind.

Stimmen Sie mit etwas nicht überein, sagen Sie es. Bekennen Sie Farbe. Stehen Sie zu Ihrem Standpunkt. Drücken Sie sich aus. Stehen Sie zu der idealen Vision, die in Ihnen lebt.

Fordern Sie Ehrlichkeit in Beziehungen, statt sich gegenseitig nur mit klebrig-süßen Masken in einer Welt der Nettigkeiten zu bewegen. Seien Sie politisch lieber unkorrekt, als Ihre Gedanken und Gefühle zu verleugnen. Teilen Sie sich mit. Stehen Sie zu sich. Umso schneller wird Ihre Idealvorstellung Realität.

2.3. Andere Erwecken

Jeder Erwachte wünscht sich, dass auch andere aufwachen. Auch ich freue mich immer darüber. Aber ich weiß auch, dass viele sagen, dass man das Erwachen anderer Menschen nicht beeinflussen kann. Das ist die landläufige Vorstellung.

Aber stimmt das wirklich? Ich glaube, wir alle beeinflussen einander, weil wir in einem UNIversum leben. Wir können uns nicht nicht gegenseitig beeinflussen. Es gibt einen wunderbaren Weg, um anderen das Aufwachen zu erleichtern und der heißt: Vorangehen und Vorbild sein.

Leben Sie so, dass andere Sie auf Ihre Lebensweise ansprechen. Verhalten Sie sich so, wie Sie es für wünschenswert halten. Andere werden Sie fragen:

  • Warum sieht bei Dir alles so leicht aus?
  • Wie bist Du dazu gekommen?
  • Wieso ist Dir das wichtig?
  • Weshalb tust Du das?

Wenn Sie angesprochen werden, nutzen Sie die Chance, das Aufwachen zu erleichtern: Erzählen Sie von Menschen, die Ihnen die Augen geöffnet haben.
Berichten Sie davon, wie sich Ihr Leben durch diese oder jene Erkenntnis verändert hat. Verleihen Sie Bücher, die für Sie hilfreich waren.
Laden Sie andere ein, sich zu inspirierenden (Online-)Kongressen anzumelden. …

So mache ich es. Mich freut es immer sehr, dass immer mehr Menschen aufwachen und zu bewussten Mitschöpfern dieser Welt werden.

Jahn J. Kassl geht sogar noch einen Schritt weiter. Er sagt: »Wenn jemand kommt, der blind, taub und stumpf dem Leben gegenüber ist, dem dürfen wir auch sagen: Wach auf!«

2.4. Kommunikation mit der geistigen Welt

Es wäre ein Jammer, wenn wir glauben, alle irdischen Herausforderungen alleine meistern zu müssen, während in der geistigen Welt lichtvolle Helfer nur darauf warten, dass wir sie um Unterstützung bitten.

Die geistige Welt ist die spirituelle Ebene unseres Seins. Hier befindet sich auch unser Höheres Selbst. Mit dieser Seite des Lebens zu kommunizieren lohnt sich. Zum einen kann Ihnen Ihr Höheres Selbst viel über Ihre Seelenstruktur, Seelenthemen und Ihre Lernaufgabe verraten. Zum anderen können Ihnen große Lichtwesen – Welten- und Weisheitslehrer sowie wahre Heilige – helfen, über das begrenzte irdische Denken hinauszublicken.

Ich persönlich halte viel davon, die Kommunikation mit der geistigen Welt in den Alltag einzubeziehen. Andererseits halte ich nicht viel davon, jemandem zu raten, mit welchen himmlischen oder irdischen Kräften man sich umgeben sollte. Ob man nun mehr von Naturgeistern, aufgestiegenen Meistern, Engeln, Erzengeln oder Gott, der Quelle allen Seins angezogen fühlt, muss jeder für sich spüren.

Vielleicht haben Sie heute noch keine Ahnung, wie viele liebevolle Wesenheiten Ihnen gerne zur Verfügung stehen würden. Öffnen Sie sich dafür. Machen Sie sich schlau, wie Sie diese Weisheit in Ihren Alltag integrieren können und nutzen Sie diese. Das Internet, Bücher und Lehrer können Sie dabei unterstützen.

2.5. Konsum

Sicher fallen Ihnen viele Firmenpleiten ein, die aufgrund der wachsenden »Geiz-ist-geil« Mentalität zustande kamen. Vielen von uns ist bewusst, was diese Haltung mit dem Handel und Unternehmen macht. Oft ist aber den Schnäppchenjägern nicht klar, was sie sich selbst damit antun.

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, was durch Abverkäufe, Schnäppchenjagd und Billigangebote mit den Menschen passiert? Sie kreieren Mangel. Mangel im eigenen Denken.

Vermeiden Sie es tunlichst, immer alles billig (nicht preiswert) erwerben zu wollen. Sie nähren damit nur Ihre Mangelresonanz!

Damit will ich nicht sagen, dass Sie sich nicht über preisreduzierte Käufe freuen sollten. Es ist wunderschön, wenn wir etwas im Abverkauf erwerben können und dafür weniger zahlen, als normalerweise. Es ist gut, wenn wir uns darüber freuen. Freude ist Liebe in Aktion!

Wenn wir aber unseren Fokus danach ausrichten, Produkte und Dienstleistungen nur noch »billig« einzukaufen, zahlen wir einen hohen Preis. Wäre es nicht besser, wenn Sie Geld einsparen, indem Sie Dinge, die Sie eh nicht brauchen, gar nicht erst erwerben?

2.6. Fernsehfrei leben

Wie viele Fernseher gibt es bei Ihnen: Je einen im Wohn- und im Schlafzimmer? Oder mehr? Zugegeben, wenn ich Sie jetzt bitte Ihren Fernseher zu entsorgen, klingt das vielleicht verrückt. Schließlich verbindet sie dieses Gerät mit der Welt. Vor allem mit der Welt der Medien und Meinungsmacher. Und genau das, ist das Problem.

»Fernseher sind echte Angst- und Manipulationsmaschinen«, betont Jahn J. Kassl. Die Formulierung ist hart, aber wahr. Haben Sie oft Angst vor der Zukunft? Machen Sie sich viele Sorgen, um … (was auch immer)?

Dann hören Sie auf, in die Röhre zu gucken. Schauen Sie lieber, was Sie nährt, was Ihnen guttut, was Ihr Leben bereichert und Ihr Herz zum Singen bringt.

Wir leben schon länger ohne Fernseher. Was nicht heißt, das unsere Abende langweiliger geworden sind. Im Gegenteil. Seit wir den Fernseher verkauft haben, haben wir viel mehr Raum für Schönes: Zeit für Freunde, Vorlesen, Malen, Meditation, Sport, Waldspaziergänge, Weiterbildung, Zukunftspläne etc.

Was glauben Sie, wie sich eine fernsehfreie Zeit auf Ihr Leben auswirken wird? Probieren Sie es mal aus. Sie werden überrascht sein!

2.7. Absichten setzen

Jetzt kommen wir zu dem Punkt, der Ihr Leben, Ihre Beziehungen und Ihr Wohlsein nachhaltig verändern kann: durch Absichten und Aufmerksamkeit.
Wir alle sind Schöpfer unserer Welt, auch, wenn wir das von Zeit zu Zeit vergessen. Wir alle kreieren, was ist. Manchmal bewusst, meist unbewusst.

Der Unterschied zwischen bewussten und unbewussten Schöpfungen, ist nur eine Frage des Fokus. Es spielt keine Rolle, ob Sie etwas wollen oder nicht wollen – wenn Sie sich gedanklich und emotional mit etwas beschäftigen, laden Sie es mit Ihrer Schöpferkraft auf.

Wenn Sie sich mit Zukunftsgedanken beschäftigen, die Gefühle von Sorgen, Zweifeln, Wut, Traurigkeit und Enttäuschungen in Ihnen aktivieren, ziehen Sie diese Erfahrungen in Ihr Leben.

Wenn Sie sich mit Zukunftsgedanken beschäftigen, die Gefühle von Freude, Leidenschaft, Begeisterung, Hingabe, Hoffnung und dem Glauben an die Erfüllung in Ihren wecken, ziehen Sie diese Erfahrungen in Ihr Leben.

So oder so agieren Sie als Meisterin oder Meister der Manifestation. Wenn Ihr Leben schon in jeder Hinsicht angenehm ist, sind Sie schon Meisterin oder Meister in der Verwirklichung Ihrer Möglichkeiten.

Wenn es allerdings noch einen Lebensbereich gibt, in dem der Strom des Wohlseins noch nicht fließt, dann sollten Sie die Kraft der Absicht aktivieren.

Gedanken, Worte und Handlungen erschaffen Realität. Sprechen Sie deshalb, so oft es geht über Ihre Absichten, und handeln Sie entsprechend. Dann kann das Universum gar nicht anders, als Ihre Wünsche zu verwirklichen.

 

In Kürze erscheint der letzte Teil dieser Serie:

3. WANDEL BEWIRKEN

Bis dahin wünsche ich viel Freude bei der Umsetzung der bisherigen Impulse.

In tiefer Verbundenheit
Astrid-Beate Oberdorf

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